Halte dich nie im „Toten Winkel“ auf!

Verkehrserziehung an der Grundschule St. Josef in Dingolfing

Halte dich nie im „Toten Winkel“ auf!

Im Rahmen der Radfahrausbildung fand für die vierten Klassen der Grundschule St. Josef in Dingolfing eine Verkehrsdemonstration auf dem Parkplatz nahe der Schule statt. Fahrlehrer Heinz Gillig von der gleichnamigen Fahrschule klärte anschaulich über die Gefahren durch abbiegende Lastwägen oder Busse auf und erläuterte wichtige Verhaltensregeln. Der sogenannte „Tote Winkel“ dieser Fahrzeuge ist für Fußgänger, Radfahrer und auch Kraftfahrer gleichermaßen gefährlich und deshalb gefürchtet.
Herr Gillig erklärte sich bereit, mit seinem LKW zur Schule zu kommen, um den Gefahrenbereich des „Toten Winkels“ zu demonstrieren und die Gefahren beim Abbiegen aufzuzeigen.
Zunächst erfuhren die Schüler einiges über die verschiedenen Sicherheitseinrichtungen an einem Lastkraftwagen. Fahrlehrer Gillig zeigte die Außenspiegel und deren Bedeutung auf. Danach erklärte er den Schülern alle Bereiche um den LKW herum, in denen man sich im „Toten Winkel“ befinden kann. So gibt es sowohl hinter und vor dem Lastwagen, als auch rechts und links neben ihm Bereiche, die der Kraftfahrer von seinem Sitz aus - trotz seiner vielen Spiegel - nicht einsehen kann.
„Halte dich nie im „Toten Winkel“ auf!“, forderte er die Schüler immer wieder auf.
Mit Hilfe eines Bandes wurde der „Tote Winkel“ auf der rechten Seite abgegrenzt. In dieses „tödlichen Dreieck“ durften sich die Kinder ausnahmsweise stellen. Nun konnte abwechselnd jede(r) Schüler(in) ins Führerhaus klettern und mit eigenen Augen feststellen, wie eine ganze Klasse neben dem Lastwagen im „toten Winkel“ spurlos verschwand.
Besonders beeindruckend war, als Herr Gillig das Abbiegen mit seinem LKW vorführte und dabei durch die Hinterrädern einige aufgestellte Pappwasserbecher zu Bruch kamen. Auf diese Art und Weise konnten die Kinder dabei nochmals die Gefährlichkeit des „Toten Winkels“ erkennen. „Halte dich nie im „Toten Winkel“ auf“, riet der Fahrlehrer deshalb zum Schluss nochmals und erinnerte an das richtige und verkehrssichere Verhalten im Zusammenhang mit dieser Gefahrenzone.

Zurück